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cacert-de - Re: [CAcert-DE] CAP

Subject: Deutschsprachige CAcert Support Liste

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Re: [CAcert-DE] CAP


Chronological Thread 

Bist du einer dieser Abmahn-Anwälte, die erst einmal behaupten, alles
sei rechtswidrig, und sich dann nur noch um ihr Honorar streiten?

Zunächst muss man überhaupt mal klären, ob dieses Gesetz für CAcert
überhaupt Anwendung findet. Das wäre der Fall, wenn in Deutschland Daten
erhoben, gespeichert oder verarbeitet werden (siehe §1). Eine
Datenerhebung findet nicht statt. Der User gibt seine persönlichen Daten
selbst auf einem in Australien beheimateten Server ein. Dort werden die
Daten verarbeitet und gespeichert. Fazit: Das Gesetzt gilt nicht für CAcert.

Trotzdem hält sich CAcert an das, was im Gesetz vorgegeben ist.

Das CAP dient dem Assurer dazu, bei der Vergabe der Punkte noch zu
wissen, was er in den Ausweisen mal gesehen hat.

> Nach §3 müsste man mal klären, ob die CAPs überhaupt aufgehoben 
> werden dürfen. Datenvermeidung heißt, daß die Daten nach Ende der 
> Notwendig (also der Vorgang der Assurance) umgehend zu löschen sind.
Du meinst §3a.

> §4 Absatz 3 Gegen jede einzelne dieser Vorschriften wird verstossen.
So, gegen welche denn? Beweise?

> §4a Absatz 1 Es wird keine Einwillig des Users eingeholt. Solch eine
>  Erklärung ist auf dem CAP nicht vorgesehen. D.h. alle Anwender, die
>  unter das deutsche BDSG fallen, können eine sofortige Löschung ihrer
>  Daten verlangen.
Schwachsinn! Der User selbst gibt des Formular bei uns ab. Braucht er
doch nicht.

Und Löschen kann er seine Daten sogar selbst. Siehe Wiki.

> §4b Übermittlung ins Ausland Gegen jede einzelne dieser Vorschriften
>  wird verstossen.
Schon wieder Schwachsinn! Welche Daten des CAPs übermittelt denn ein
Assurer ins Ausland? Richtig! Ort und Datum des Treffens. Und das sind
personenbezogenen Daten?

Das muss sofort verboten werden! Alle Provider sind per Gesetz
anzuweisen, keine Zugriffe mehr auf ausländische Webseiten zu
ermöglichen! (SCNR)

> §4d und e Meldepflicht Ist CAcert beim Bundesdatenschutzbeauftragen 
> gemeldet ?
Lies mal §4d Abs. 3!

> §4f/g Beauftragter für den Datenschutz Gegen jede einzelne dieser 
> Vorschriften wird verstossen.
Wieder §4d Abs. 3 lesen.

> §6 Unabdingbare Rechte des Betroffenen Nicht realisiert.
Quatsch! Jeder kann sich anschauen, was er selbst bei der Registrierung
eingegeben hat. Solange er keine Punkte hat, kann er das auch beliebig
ändern. Danach natürlich nicht mehr, sonst wäre der Sinn der CA verfehlt.

> §7 Schadensersatz Lieber gar nicht erst lesen.
Warum nicht? Macht ein Assurer einen Fehler, der nicht bemerkt wird,
kann CAcert sehr wohl schadenersatzpflichtig sein. Wie gesagt: KANN! Es
wird der Einzelfall zu prüfen sein.

>> Nach den 7 Jahren kann man die Dokumente weiter aufbewahren, 
>> ordentlich vernichten, oder an CAcert übersenden.
> Das mit dem übersenden würde ich mir nach dem Lesen des BDSG noch mal
>  genau überlegen.
Warum? Sind auch die CAPs im Ausland, hat sich das Gesetz komplett erledigt.

>>> * Eine Unterschrift auf Papier ist wesentlich schwieriger zu 
>>> fälschen als eine Unterschrift auf einem Scan.
>> Ja.
> Was soll denn da gefälscht werden ? Wer soll da was fälschen ? Der
> Antragsteller ? Das ist passiert, bevor er einem Assurer das CAP
> unter die Nase hält: Falscher Ausweis, ... Der Assurer: Der fälscht
> ein CAP. Ob er es hinterher einscannt oder nicht, spielt doch keine
> Rolle.
Diese Diskussion ist müßig.

Wenn du schon mit der Gesetzeskeule winken willst, dann versuchs mal bei
eBay! Dürfte erfolgsversprechender sein als CAcert, aber geschafft hat
es auch noch keiner!




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